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WortMusik 02:
Sterben ist persönlicher als Sex

Sterben ist persönlicher als Sex – stimmt das? Sind wir erst in unseren letzten Augenblicken wirklich nackt, pur, wahr - schamlos, hemmungslos wir selbst? Aber wer hält uns so aus?

Kaputte Lieder, verstummte Orchester, zerbrochene Geschichten
In einer zweiten Geschichte zerbricht ein Mann seine Lieblingsschallplatte, und im Rausch seine ganze Sammlung… Hat seine kleine Tochter die Kratzer ins Lied gemacht? Auch Luisas Märchen zerbrechen. Vielleicht entstehen in diesem Augenblick neue…

Susanne Fritz ist die Erzählerin am Klavier, unterstützt von Steve Swells präzise entfesseltem Spiel auf der Posaune. Zwei Künstler zwischen Schwarzwald und „Big Apple“ New York im dichten Zwiegespräch über erste und letzte Dinge.
 


Susanne Fritz, Freiburg (Text, Stimme, Klavier, Komposition)
Steve Swell, New York (Posaune, Improvisation)

Sterben ist persönlicher als Sex
https://www.youtube.com/watch?v=UdFyutG2L2g

Flatline
https://www.youtube.com/watch?v=uwso2kAg0qc

Susanne Fritz über WortMusik im Gespräch mit Bettina Schulte, Badische Zeitung
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Steve Swell (USA) ist als Posaunist, Komponist und Improvisator seit Mitte der 70-er Jahre einer der führenden Köpfe der New Yorker Kreativ-Jazz-Szene. „Seine Musik ergreift die Zuhörer und kommuniziert auf einzigartige Weise. Sie ist von Blues-Elementen durchzogen und gänzlich frei von Unterteilungen und Einschränkungen“ (William Parker). Swell spielte mit Jazzgrößen wie Lionel Hampton, Buddy Rich und Cecil Taylor und arbeitet kontinuierlich mit musikalischen Abenteurern wie William Parker, Gebhard Ullmann und Peter Brötzmann zusammen. Im vergangenen Jahr sechzig geworden, steckt der Virtuose voller Neugier, schreibt Gedichte und malt.
www.steveswell.com